Donnerstag, 21. Mai 2020
Das etwas andere Vatertagsgeschenk
Vatertag kommt immer so schnell nach Muttertag. Ein cooler freier Tag (danke Jesus ;-)) und heute noch sonnig dazu.
Aufgrund von Corona konnte ich meinen Vater heute nicht besuchen. Deswegen habe ich 2 Päckchen versendet, das eine kam schon früher an, das andere wahrscheinlich erst morgen - also später.

Normalerweise würde ich Zeitgeschenke verschenken, z.B. gemeinsames Essen. In der jetzigen "Sozialdistanzzeit" keine so gute Idee, da mein Vater zur Risikogruppe gehört, und wir damit dann wohl bis zum nächsten Vatertag warten müssten...

Nun gut, umgedacht. Also Päckchen 1, Hauptpäckchen, ist schon da. Vater packt aus. "Was ist das? Zum Zähneputzen oder zum Darmspülen?"
"Nee, weder das eine noch das andere. Ist ein mobiles Bidet..." "Ein was?" "Zum Popo sauber machen. Bidet ist französisch..." "Ach so, von den Franzosen?" "Nein, aus Deutschland, das ist nur ein französisches Wort."

Vater will es gleich direkt ausprobieren, ich bin live am Telefon (ohne Bild) dabei. Schon Anfangsschwierigkeiten, er drückt direkt auf die Flasche, nachdem er sie mit Wasser gefüllt hat und ...schwupps ist sein T-Shirt komplett nass! Ich kann vor Lachen mein Handy kaum in der Hand halten.
Erfolgreicher war er auf dem Klo damit und meint: "Ja, fühlt sich sauber an."

Mittlerweile kam Mutter runter und zum Geschehen dazu. Vater packt alles wieder ein. Mutter schaut, was denn da so eingepackt ist. "Nein", sagt sie, "das ist das, was du dir geholt und wovon du erzählt hast." (An mich gewandt... ja, habe auch so etwas und mein Po und ich sind echt voll happy damit...)
Vater gibt Mutter einen Ersatzpopoduschkopf, und Mutter muss es auch direkt ausprobieren. Ich, weiterhin am Handy, kann nicht mehr... fühle mich als Teil einer Audio-Comedyshow und lache nun fast Tränen...
Vater meint, "ja, schöner Strahl, da wird Mutter nicht mehr vom Klo kommen." Mutter wieder da: "Ja, war angenehm gewesen."

So sind sie meine Eltern, testen alles aus und lassen sich am Ende auf etwas Neues ein. Das Gute ist, meine Eltern können zukünftig dem Toilettenpapierausverkauf entspannt entgegen sehen.

Aber was wohl der eine oder andere Toilettengast sagen wird, wenn er diese petrolfarbene Flasche auf der Toilette stehen sehen wird?

Wir dürfen gespannt sein.

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